Zum Inhalt springen
FM-Connect Chat

Hallo! Ich bin Ihr FM-Connect Chat-Assistent. Wie kann ich Ihnen helfen?

FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Arbeitsschutz mit Kennzahlen und Frühindikatoren steuern

Facility Management: Arbeitsschutz » AMS » Arbeitsschutzkennzahlen & Frühindikatoren

Arbeitsschutz mit Kennzahlen und Frühindikatoren steuern

Unfallkennzahlen nutzen, aber nicht ausschließlich auf eingetretene Ereignisse reagieren

Klassische Arbeitsschutzkennzahlen betrachten häufig Arbeitsunfälle, Ausfalltage oder Schadensereignisse. Diese Informationen sind wichtig, zeigen jedoch vor allem, was bereits passiert ist. Ein Unternehmen kann lange unfallfrei bleiben und dennoch erhebliche latente Risiken besitzen. FM-Connect.com verbindet deshalb rückblickende Kennzahlen mit präventiven Frühindikatoren. Dadurch erhält das Management ein differenzierteres Bild darüber, wie belastbar Arbeitsschutzprozesse tatsächlich funktionieren und wo sich Risiken möglicherweise entwickeln, bevor sie zu einem Unfall führen.

Arbeitsschutzkennzahlen vorausschauend und wirksam steuern

Qualität der Präventionsprozesse messbar und steuerbar machen

Leading Indicators betrachten Aktivitäten, die Sicherheit beeinflussen können. Dazu gehören beispielsweise fristgerechte Unterweisungen, geschlossene Auditmaßnahmen, gemeldete Beinaheunfälle, durchgeführte Sicherheitsbegehungen oder eingehaltene Prüftermine. FM-Connect.com wählt Kennzahlen passend zur Organisation und vermeidet eine übergroße KPI-Landschaft. Entscheidend ist, dass jeder Indikator eine konkrete Aussage ermöglicht und bei Abweichungen eine sinnvolle Reaktion auslöst. Kennzahlen sollen Steuerung unterstützen und nicht lediglich Reporting erzeugen.

Kennzahlentyp

Beispiel

Aussage

Lagging

Arbeitsunfälle

eingetretene Ereignisse

Lagging

Ausfalltage

Ereignisschwere

Leading

Unterweisungsquote

Präventionsreife

Leading

offene Maßnahmen

Umsetzungsqualität

Leading

Safety Walks

Führungsaktivität

Leading

Near-Miss-Meldungen

Meldekultur

Kennzahlen nicht durch falsche Zielanreize entwerten

Eine niedrige Zahl gemeldeter Beinaheunfälle kann bedeuten, dass wenige Risiken bestehen – oder dass Beschäftigte nicht melden. Kennzahlen benötigen deshalb Interpretation. FM-Connect.com betrachtet Mengenwerte gemeinsam mit Qualität und Entwicklung. Starre Zielvorgaben können Fehlanreize erzeugen, beispielsweise wenn Unfallfreiheit wichtiger wird als transparente Meldung. Ein gutes Kennzahlensystem fördert deshalb nicht das Verschweigen negativer Ereignisse, sondern eine offene und lernorientierte Sicherheitsorganisation.

Komplexe Arbeitsschutzinformationen auf entscheidungsrelevante Aussagen verdichten

Geschäftsführung und Führungskräfte benötigen keine langen Tabellen, sondern klare Hinweise auf wesentliche Entwicklungen. FM-Connect.com entwickelt Dashboards, die Risiken, Trends und erforderliche Entscheidungen sichtbar machen. Auffällige Bereiche können vertieft betrachtet werden, ohne sämtliche Detaildaten auf oberster Ebene abzubilden. Gleichzeitig bleibt nachvollziehbar, auf welcher Datenbasis eine Aussage beruht. So wird Arbeitsschutzreporting zu einem Managementinstrument und nicht nur zu einer periodischen statistischen Berichterstattung.

Kennzahlen konsequent mit Maßnahmen und Zielsetzungen verbinden

Kennzahlen besitzen nur dann Steuerungswert, wenn aus Abweichungen konkrete Aktivitäten entstehen. FM-Connect.com verbindet KPI-Auswertung mit Management-Review, ASA, Auditplanung und jährlicher Zielsetzung. Wiederkehrende Schwächen können dadurch gezielt bearbeitet und ihre Entwicklung anschließend erneut gemessen werden. Auch positive Trends werden genutzt, um erfolgreiche Vorgehensweisen zu identifizieren. Arbeitsschutzkennzahlen werden damit Bestandteil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und helfen, Ressourcen auf die tatsächlich relevanten Präventionsfelder zu konzentrieren.